
S/4HANA-Rollout nach Verschmelzung
Eine Konzerntochter hat zum Jahreswechsel drei Buchhaltungen in einem neuen S/4HANA-Buchungskreis zusammengeführt.
Eine Gesellschaft für Gebäude- und Verkehrstechnik ist aus zwei Vorgängergesellschaften und einem weiteren Teilbereich entstanden, die in Navision, DATEV und einem eigenen SAP-Buchungskreis buchten. Mit Stichtag 31. Dezember 2024 hat sie Finanzen, Projektcontrolling, Einkauf und Vertrieb in das S/4HANA-Template des Konzerns überführt. Blue Mountain hat dabei das Projekt- und Transformationsmanagement übernommen.
Kunde
Konzerntochter, entstanden durch Verschmelzung
Branche
Gebäude- und Verkehrstechnik
Leistung
Integration & Carve-out
Zielsysteme
SAP S/4HANA, Konzerntemplate
Laufzeit
Februar 2024 bis März 2025, Go-live im Januar 2025
Anwender
Rund 240 an zwei Standorten
Rolle von Blue Mountain
Projekt- und Transformationsmanagement, Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer, Steuerung von QM, Test und Schulung, SAP-Berechtigungen, Hypercare
Ansprechpartner
Benedikt Meyer
0
Tickets der Priorität 1 oder 2 in der Hypercare, bei 29 Tickets insgesamt
8
Abstimmobjekte je Vorgängergesellschaft, im Cutover vom Wirtschaftsprüfer abgenommen
5
Module aus dem Konzerntemplate ohne technisches Gap übernommen
10
Tätigkeitsprofile aus 53 Template-Rollen, jedes vom Fachverantwortlichen freigegeben
Ausgangslage
Geschäftspartner, Kontenpläne und Projektstrukturen folgten drei verschiedenen Logiken. Für Abschluss, Einkauf und Projektabrechnung fehlte eine gemeinsame Datenbasis. Das Geschäft der Gesellschaft ist Projektgeschäft. Offene Aufträge, Anzahlungen und Abschlagsketten waren mit ihrem Stand zum Jahresende zu übernehmen, jedes Projekt als PSP-Element mit seinen Istwerten. Bis zum Stichtag am 31. Dezember 2024 waren Intercompany-Vorgänge in den Vorgängergesellschaften zu buchen und per Zahllauf auszugleichen, ab dem 1. Januar 2025 galt nur noch der neue Buchungskreis. Der Wirtschaftsprüfer prüfte beide Testmigrationen und den Cutover anhand von Abstimmlisten nach HGB und IFRS.
Vorgehen
Die Gesellschaft hat das im Konzern produktive Template unverändert übernommen. Die Fit-Gap-Analyse ergab in FI, CO-PS, MM, SD und Rechnungsprüfung kein technisches Gap. Die Gesamtprojektleitung lag beim CFO der Gesellschaft. Sie entschied offene Punkte als Organisationsfragen, etwa mit dem Verzicht auf ein eigenes Lager und der Katalogbeschaffung über eine externe Plattform. Änderungen am Template selbst gingen nur über das Demand Board des Konzerns. In zwei Testmigrationen wurden die Daten je Vorgängergesellschaft abgestimmt. Jede Abstimmliste ging mit Verfahrensbeschreibung und unterschriebener Abnahme des Fachbereichs an den Prüfer. Ein Lieferplan je Lauf hielt für jede Abstimmliste Soll- und Ist-Termin fest. Blue Mountain koordinierte die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsprüfer und leitete Qualitätsmanagement, Test und Schulung.
Ergebnis
Seit dem Go-live im Januar 2025 buchen, bestellen und fakturieren beide Standorte der Gesellschaft im selben Buchungskreis. Die Altsysteme stehen seit dem Cutover nur noch lesend zur Verfügung.
Der Wirtschaftsprüfer hat alle Abstimmlisten des Cutovers zwischen dem 9. und 13. Januar 2025 abgenommen. Vom 21. Januar bis 26. Februar 2025 gingen in der Hypercare 29 Tickets ein, vier davon außerhalb des Projektscopes und keines mit Priorität 1 oder 2. Bis zum 26. Februar waren 26 der 29 Tickets geschlossen. Tickets eröffneten nur die knapp 30 Key-User aus den Fachbereichen, Anwenderfragen klärten sie vor Ort.
Die vollständige Case Study als PDF
Die vollständige Fassung enthält zusätzlich die Projektgovernance, den Scope je Modul, die fünf Projektphasen mit Zeitraum, den Migrationsansatz mit Cutover-Reihenfolge, die Controls und das Supportmodell der Hypercare. Nach dem Absenden schicken wir Ihnen den Link zum PDF per E-Mail.
PDF, 6 Seiten, 1,0 MB, Stand Oktober 2026
Wenn Sie lieber direkt mit Benedikt Meyer über das Projekt sprechen möchten, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin.
