
Post-Merger-Integration mit SAP S/4HANA und Planon
Eine Unternehmensgruppe hat drei Gesellschaften in einem SAP-Mandanten konsolidiert und Planon zeitgleich eingeführt.
Die Unternehmensgruppe aus der Telekommunikationsinfrastruktur besteht aus einer Holding und zwei operativen Gesellschaften. Finanzbuchhaltung und operative Projektsteuerung sollten ab dem ersten Tag auf einer gemeinsamen Datenbasis laufen. SAP S/4HANA und Planon gingen im Januar 2026 gemeinsam produktiv.
Kunde
Unternehmensgruppe mit Holding und zwei operativen Gesellschaften
Branche
Telekommunikationsinfrastruktur
Leistung
Integration & Carve-out
Zielsysteme
SAP S/4HANA und Planon
Laufzeit
Rund 13 Monate, Go-live im Januar 2026
Anwender
Rund 200
Rolle von Blue Mountain
Projektmanagement
Ansprechpartner
Benedikt Meyer
0
kritische Defects zum Go-live
3
Buchungskreise in einem SAP-Mandanten
2
vollständige Testmigrationen vor dem Cutover
14
geplante Cutover-Schritte mit Abbruchkriterien und Rollback-Pfad
Ausgangslage
Die operativen Gesellschaften arbeiteten mit WinLine, die Buchhaltung lief in mehreren DATEV-Mandanten, die Zeitwirtschaft in HR Works. Konsolidierung und Reporting gingen nur über manuelle Abstimmläufe, und Einkauf, Leistungserfassung und Abrechnung liefen in jeder Gesellschaft anders. Zur Jahresmitte 2025 wurde eine weitere Gesellschaft der Gruppe auf eine der beiden operativen Gesellschaften verschmolzen. Wirtschaftsprüfer und interne Revision erwarteten den Jahresabschluss aus einem konsistenten System.
Vorgehen
Blue Mountain hat das Projektmanagement verantwortet. SAP S/4HANA und Planon wurden als zwei gleichrangige Streams mit einem gemeinsamen Go-live geplant, und wie Daten zwischen beiden Systemen fließen, war von Anfang an Teil des Entwurfs. Jeder Fit-Gap-Befund wurde zuerst als Prozessfrage behandelt. Systemanpassungen gab es nur begründet und mit Freigabe durch den CFO. Vor dem Cutover liefen zwei vollständige Testmigrationen mit Abgleich von Alt- und Neusystem, beide vom CFO bestätigt und vom Wirtschaftsprüfer freigegeben.
Ergebnis
Beide Systeme sind im Januar 2026 planmäßig und ohne kritische Defects live gegangen. In drei Monaten Hypercare kamen rund 30 Tickets.
Die Finanzbuchhaltung arbeitet zentral in einem Mandanten mit drei Buchungskreisen. Rund 2.500 Eingangsrechnungen pro Monat laufen über einen Freigabeworkflow nach Buchungskreis und Betragsgrenze. Kaufleute, Projektleitung und Techniker arbeiten in Planon auf derselben Projektstruktur.
Die vollständige Case Study als PDF
Auf sechs Seiten beschreibt die vollständige Fassung Systemlandschaft, Projektgovernance, beide Streams, die Controls und das, was beim nächsten Projekt anders liefe. Nach dem Absenden schicken wir Ihnen den Link zum PDF per E-Mail.
PDF, 6 Seiten, 2,2 MB, Stand September 2026
Wenn Sie lieber direkt mit Benedikt Meyer über das Projekt sprechen möchten, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin.
